Pommern aus dem Theatrum Europaeum

Im Band 2 des in der UB Augsburg komplett vorliegenden „Theatrum Europeanum“, herausgegeben von Matthaeus Merian d. Ä., findet sich diese detailreiche Pommernkarte von 1630. Klicken Sie auf das Bild um zur Originalauflösung zu gelangen.

Pommern aus Textabschnitt: Beschreibung der Ereignisse des Jahres 1630 Tafel nach Seite 236, II

Abelinus, Johann Philipp ; Merian, Matthaeus < der Ältere, 1593-1650 >: THEATRI | EUROPAEI, | Das ist : | Historische Chronick/ | Oder | Warhaffter Beschreibung aller fuer- | nehmen vnd denckwuerdigen Geschichten/ | so sich hin vnd wider in der | Welt/ meisten theils aber in Europa/ | von Anno Christi 1629. biß auff | das Jahr 1633. zugetragen : |

“Theatrum Europaeum, Frankfurt am Main, 1646-1738, Digitalisat aller Bände bei der UB Augsburg

Weiter interessante Stiche darin:

 Stralsund,  Rügen,  Wollgast,  Schanze bei Peenemünde,  Kaiserliche Schanze bei Damgarten,  Deutsches Reich

 

Kirchenbibliothek Barth

Der NDR berichtete gestern in der Sendung „landundleute“ über die Kirchenbibliothek in Barth:
„Sie ist eine der ältesten Kirchenbibliotheken in Pommern und verfügt über eine reiche Anzahl von Drucken und Handschriften aus dem späten Mittelalter und der Reformationszeit. Außerdem gehören zu ihrem Bestand wertvolle Bücher aus dem Barock und der Aufklärung: die Barther Kirchenbibliothek erzählt pommersche Geschichte. Der gesamte Bestand war bedroht – durch Schimmel und Feuchtigkeit. Im April 2013 wurde dann die festliche Wiedereröffnung gefeiert und nun gilt es, ein Resümee zu ziehen. “
Zum Video:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/land_und_leute/media/landundleute2813.html

Das am Anfang gezeigte Buch ist das „Theatrum Europaeum, Frankfurt am Main, 1646-1738, Digitalisat aller Bände bei der UB Augsburg

Die bereits digitalisierten Bücher aus dieser Bibliothek in der digitalen Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern.

Weiterer Bericht mit vielen Link-hinweisen.

Barth Chor

Neue Digitalisate – Standesämter Archiv Stettin

Die polnische Archivplattform http://www.szukajwarchiwach.pl/ hat ihre Ankündigung wahr gemacht und gestern die Anzahl der veröffentlichten Digitalisate  um 1,5 Millionen auf fast 9,5 Millionen Scans aufgestockt, Klasse!

Eine pdf-Liste der neuen Unterlagen mit anklickbaren Links findet sich auf http://www.szukajwarchiwach.pl/media/attachments/swa_share_2013_01_07.pdf *oder direkter Download von dieser Seite: Liste_neue_Digitalisate_Januar2014

Die Unterlagen stammen aus den Archiven in Bromberg, Breslau, Marienburg, Kalisch, Krakau, Lublin, Oppeln, Posen, Grünberg und etlichen weiteren, und es sind auch wieder Unterlagen aus Stettin über Pommern dabei! (mehr …)

Der Pommersche Jakobsweg

Logo des Pommerschen Jakobswegs
Logo des Pommerschen Jakobswegs

Spätestens Hape Kerkeling hat mit seinem Bestseller „Ich bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jakobsweg“ 2006 das Thema „Wege der Jakobspilger“ wieder in die Öffentlichkeit geholt. Gerade lief im ZDF der Historienschinken „Die Pilgerin“, auch da ging es um den Jakobsweg aus Süddeutschland nach Santiago de Compostela. (mehr …)

Schiffer in Pommern

Stellen Sie sich vor, ihr Vorfahr wäre Schiffskapitän aus Kolberg gewesen und sie könnten herausfinden, dass er z.B. 1789 von Bordeaux nach Stettin gesegelt ist und Zucker, Bordeauxwein , Essig, Sirup, Pflaumen und Kramwaren an Bord hatte im Gesamtwert von ca. 750 Talern. Wäre das nicht ein Beispiel für „Fleisch an den Knochen“ der dürren Zahlen, die man meist in der Familienforschung nur findet?
Wenn ihr Vorfahr Paul Fr. Bunge war, können sie diese Informationen unter diesem Link finden.

Der Øresund
Der Øresund

Möglich ist das dank der Digitalisierung der Sundzollregister .
Der Öresund ist die Meerenge, die Dänemark und Schweden trennt. Wollten Schiffe aus Pommern die Ostsee gen Westen oder Süden verlassen, mussten sie diesen Weg nehmen.

Der Sundzoll war als Schiffszoll eine 1429 von König Erik VII. von Dänemark eingeführte Abgabe, die nicht-dänische Schiffe, die den Øresund durchfuhren, in Helsingør zu entrichten hatten. Diese Register sind erhalten von 1497 bis 1857, dann wurde diese Steuer abgeschafft. (mehr …)

Hans-Jürgen Heise verstorben

Erst jetzt wurde bekannt, dass der Schriftsteller Hans-Jürgen Heise am 13. November in Kiel im Alter von 83 Jahren verstorben ist.

Bublitz 1917
Bublitz 1917 via zeno.org, gemeinfrei

Hans-Jürgen Heise, Professor, Lyriker, Essayist, Literaturkritiker und Übersetzer englisch- und spanischsprachiger Poesie, wird am 30. Juli 1930 in Bublitz als Sohn des Krankenkassengehilfen Artur Heise und der Hildegard geb. Scheller geboren. Nach dem Tode seiner Mutter (1934) lebt er vorübergehend bei seinen Großeltern väterlicherseits (Hermann Heise) in der Neustettiner Str. 7 in Bublitz. 1937 wird Heise in Treptow a. d. Rega eingeschult, wohin sein Vater inzwischen verzogen war. Im selben Jahr erfolgt aber schon der Umzug nach Berlin. Im Sommer 1941 kehrt er wegen der feindlichen Bombenangriffe auf Berlin nach Bublitz zurück. Die Flucht vor der heranrückenden Roten Armee führt ihn wieder nach Berlin. (mehr …)