Die Familie von Götz George

Heinrich_George_Porträt
Heinrich George, Bild Bundesarchiv_Bild_183-J03249,_Heinrich_George_ bei_einer_Kundgebung.jpg: Schwahn derivative work: Paulae [CC BY-SA 3.0 de ], via Wikimedia Commons
Wir trauern um Götz George (* 23. Juli 1938 in Berlin; † 19. Juni 2016 in Hamburg) und denken dabei an seine pommerschen Wurzeln.
Sein Vater Heinrich George war ein berühmter Film- und Theaterstar seiner Zeit, seine Mutter Berta Drews (* 19. November 1901 in Tempelhof; † 10. April 1987 in Berlin) war ebenfalls eine bekannte Schauspielerin. Götz George hatte noch einen älteren Bruder (Fotos mit der Familie). Auch Berta Drews Mutter soll wohl aus Pommern stammen. (Quelle: Mein Mann Heinrich George)

Die Familie besaß ein Ferienhaus in Sorenbohm (Sarbinowo)

 

 

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Nationalbibliothek in Leipzig

Einen Kurzurlaub in Leipzig nutzte ich zum Besuch der Deutschen Nationalbibliothek, ehemals Deutsche Bücherei,  in Leipzig.

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Hauptgebäude der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig Foto M.Ott

Sie ist neben Frankfurt die zentrale Archivbibliothek für alle Medienwerke in deutscher Sprache und sammelt in gesetzlichem Auftrag in Deutschland ab 1913 veröffentlichte Medienwerke (auf der Grundlage des Pflichtexemplarrechts). (mehr …)

Joachim Wächter zum 90sten Geburtstag

Joachim Wächter
Bildquelle: Baltische Studien NF Bd. 92 2006

Herzlichen Glückwunsch – der Schöpfer der pommerschen Geschichtsforschung nach 1945 feiert heute seinen 90sten Geburtstag.
Der Archivar und Historiker Joachim Wächter wurde 1953 Leiter des Landesarchivs Greifswald. Damit begann Wächters Tätigkeit für das pommersche Archivwesen und die pommersche Geschichtsforschung. Er gehörte 1961 zu den Initiatoren des Greifswald-Stralsunder Jahrbuchs, das der wissenschaftlichen, nicht ideologisch festgelegten landesgeschichtlichen Forschung dienen sollte. (Inhaltsverzeichnis) Alleine die Benutzung des Wortes „Pommern“ war ja in der DDR verboten, die Universitätsinstitute konnten sich nicht beteiligen, der politische Druck war immens – eine Aufgabe wie der Spaziergang in einem Minenfeld. 1982 wurde die Reihe eingestellt.
Nachdem ihn der DDR-Staat 1969 als Leiter des Landesarchivs absetzte, wechselte er in den Dienst der Evangelischen Kirche in Greifswald. Dort wurde er Referent für das kirchliche Archiv- und Bibliothekswesen und leitete das Landeskirchliche Archiv. (mehr …)

Ahnenforschung und christliche Bekenntnisse

Dr. Hasso Prahl hat einen umfassenen Überblick zur Entstehung der verschiedenen christlichen Konfessionen zusammengestellt.

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Fiktive Disputation zwischen führenden Reformatoren und Vertretern der katholischen Kirche, umringt von wichtigen Reformatoren. Auf der linken Seite des Tisches sitzend: Luther, Zwingli, Calvin, Melanchthon, Bugenhagen und Oecolampad. Radierung, 1650, Zentralbibliothek Zürich, Schwyzer, Hans, Maler, Kupferstecher, 1625-1670 [Public domain], via Wikimedia Commons
  • Ahnenforschung und Kalenderreformen

Wer mit der Ahnenforschung beginnt, erlebt vielerlei Überraschungen und manche wertvolle Erkenntnis. Einige Beispiele sollen das belegen. (mehr …)

Fotoalben – ihre Tücken und Lücken

Von Klaus Vahlbruch – ursprünglich geschrieben als Mail in die Liste des Vereins für Computergenealogie am 8.3.2016.

Ihr kennt das. Da sind eine ganze Reihe von Fotoalben überliefert, private, aus Urlaubstagen, aus Freundschaften der Eltern oder aus dem beruflichen Umfeld, Höfe, Betriebe etc. Bei mir sind es ca. 20 Stk. von ganz klein (15 x 9 cm) bis (32 x 24 cm) von nur 20 bis zu 60 Seiten, fast alle quer.

Photoalbum
Photoalbum via pixabay PD

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Familienforschung in Pommern

von Martina Riesener

Dieser Artikel erschien in der Pommerschen Zeitung vom 23. Januar 2016

Ein verbindendes Hobby

Martina Riesener
Martina Riesener

1958 geboren, faszinierten mich schon als Kind die lebhaften Erzählungen und Erinnerungen der älteren Familienmitglieder. Besonders die meines aus Hinterpommern stammenden Großvaters beeindruckten mich, sodass ich bereits damals eine kleine Ahnentafel abschrieb. Natürlich ahnte ich noch nicht, wie wichtig diese später einmal für meine Familienforschung sein würde. Besagte Abschrift begleitete mich wohlverwahrt, dabei nie vergessen, durch die nächsten Jahrzehnte meines Lebens. Schulzeit, Studium, Beruf, Familiengründung und -leben ließen allerdings keine Zeit zu weiteren Forschungen. So wurde mir erst kurz vor dem Tode meines Vaters im Jahr 2002 bewusst, wie wenig mir doch im Grunde über meine Vorfahren und somit der meiner Kinder bekannt war. Ich begann mit den ersten Recherchen, bei denen sich die bereits erwähnten Notizen als ein wertvoller Grundstock erwiesen.

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Wiederentdeckt – das 200 Jahre alte Poesiealbum von Julie Kellman

In der Sammlung von Herrn Superintendent Klaus Ewert, die in der Bibliothek des Vereins Pommerscher Greif e. V verwahrt wird, befindet sich ein Poesiealbum, welches Herr Sup. Ewert mit Mariana Fabricius 1813 – 1826 betitelte. Es ist nichts darüber bekannt, wie dieses Poesiealbum in seinen Bestand gelangte.

Bei der Nennung der ehemaligen Eigentümerin dieses Albums irrte Herr Sup. Ewert. Als ich es in der Greif-Bibliothek entdeckt hatte, kam ich nach genauer Betrachtung der Widmungen und der Signaturen der Personen, die sich darin verewigt hatten, zu dem Schluss, dass dies tatsächlich das Poesiealbum von Julie Kellman*, einer Tochter des langjährigen und bekannten Pastors in Brandshagen, Carl Hermann Kellman gewesen ist. Mariana Fabricius, die sich am 3. Januar 1814 auf der ersten Seite des Albums eingetragen hatte, ist vermutlich zu der Zeit eine Freundin von Julie gewesen.

Nicht jede Widmung wurde mit einem Datum versehen; datierte Widmungen gibt es aber schon aus dem Sommer 1813 und enden im Jahr 1826. Es gibt eine Widmung, welche mit dem Jahr 1831 datiert ist, hier liegt aber vermutlich ein Zahlendreher vor.

Wie komme ich nun zu dem Schluss, dass dies einmal das Poesiealbum von Julie Kellman gewesen ist?

Bei oberflächlicher Betrachtung fällt nicht auf, dass der rote Hartpappendeckel nur eine Schutzhülle für das sich darin befindlichen Albums ist. Auf dem vorderen – tatsächlichen – Deckel wurden die Initialen der Eigentümerin geprägt,

J. K.

 Einband Initialen J K

Auf der Rückseite steht das Jahr 1813. (mehr …)